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Kurzfilm als Einstieg

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"Debütfilme zu machen, ist häufig sehr schwer, weil natürlich niemand den Regisseur kennt und weis wer das ist." Andreas Dresen(Quelle: DEIN-NACHWUCHSFILM)

Kurzfilme haben im Nachwuchsfilmbereich eine lange Tradition. Kurzfilme sind oft die Visitenkarte für den Debütfilmer, um überhaupt die Möglichkeit zu bekommen einen ersten Langfilm zu produzieren. Die Filmemacher, die es zum langen Spielfilm oder abendfüllenden Dokumentarfilm geschafft haben, produzieren leider nur noch sehr wenig bis überhaupt keine Kurzfilme. Kurzfilme sind das Übungsfeld, die Experimentierschiene, die Hoffnung eines Debütfilmers. Hier kann sich der Regisseur zum ersten Mal vor einem Filmteam beweisen. Leider ist der erste, zweite oder dritte Kurzfilm auch oft der Untergang von vielen Filmträumen. Nämlich dann, wenn das Thema, die Umsetzung, die Schauspieler oder einfach der ganze Film als Einheit nicht überzeugen kann. „Die ersten Kurzfilme zu machen war sehr schwer, gerade wenn man nicht von der Hochschule kommt. Ich hatte zwar studiert, Germanistik und Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften. Ich war also schon im Bereich tätig, aber einfach ohne jegliche Praxiserfahrung. Ich habe dann mit Script und Regieassistenz angefangen, aber deswegen bekommst Du für den ersten Film noch lange keiner Geld. Nicht einmal für einen Kurzfilm bekommst Du Geld. Es war richtig schwierig: Es hat mich zwei Jahre gekostet, ein Projekt auf die Beine zu stellen, obwohl ich einen namhaften Autor hatte.“ ANETTE ERNST (Regisseurin, Debütfilm „kiss and run“, 2005 Adolf-Grimme Preis u.a. Auszeichnungen) „Ich halte den Kurzfilm für extrem wichtig. Ein Kurzfilm ist erst einmal das Einstiegsprojekt. Die Visitenkarte, bei der andere Geldgeber und Filmförderer sehen können, das ist ein interessanter Kurzfilm, dann geben wir ihm auch eine Chance, etwas Längeres zu machen. Also ohne Kurzfilm hat man nichts in der Hand. Klar wollen die Leute immer eine gewisse Sicherheit haben. Was kann der Mensch? Was kann er nicht? Manchmal ist es auch so, wenn ein Langfilm geplant wird, wird erst eine kurze Fassung davon gedreht. Die ersten 15 Minuten, um dann sagen zu können, so sieht der Anfang oder die Kurzfassung des Films aus. Ich will jetzt hieraus eine Langfassung drehen. Was haltet ihr davon? Das ist natürlich extrem sinnvoll, weil die Leute immer etwas Konkretes sehen wollen. Sie wollen etwas Handfestes haben, denn nur Ideen aufs Papier zu bringen, ist sehr geduldig. Auch mein Abschlussfilm, der ein Kurzfilm war, führte mich zum Kleinen Fernsehspiel, mit dem ich meinen ersten Dokumentarfilm gemacht habe. Das hat sich langsam entwickelt.“ MICHAEL SCHORR (Regisseur, Debütfilm „Schultze get the blues“)